Title:

Medienpolitik

Home
deutsch
  
ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012 
 
|<< First     < Previous     Index     Next >     Last >>|
  Wir empfehlen:       
 

Radiodisplay gesendet werden. So z.B. sind individuell auch Navigationshilfen oder Nachrichten, Wetter, Verkehrsmeldungen  u.ä.  Informationen  abrufbar  (Wilke  1999,  S. 760). Zudem gibt es das private Astra Digital Radio (ADR), welches über den Verbund der Astra-Satelliten übertragen wird und zahlreiche auch öffentlich-rechtlich Programme sendet. Beide Verfahren, ADR und DVB, sind nur über entsprechende Decoder  zu empfangen, die gesendete digitale Signale wieder in  analoge Daten umwandeln. 1.3.3      Digitales Fernsehen   Die weitreichenden Interessenskonflikte  zwischen den großen Fernsehanbietern und dem  Kabelbetreiber  Deutsche  Telekom  waren  die  wesentlichen  Gründe  dafür,  daß sich   das   digitale   Fernsehen   in   der   Bundesrepublik   im   Vergleich   zu   anderen europäischen  Ländern  relativ  langsam  entwickelte.  Hier  sind  in  der  Hauptsache wirtschaftliche,  kartellrechtliche  und  technische  Probleme  zu  nennen  (Wilke  1999,  S 761).    Mittlerweile   liegen   jedoch   Einigungen   für   einheitliche   und   zugangsfreie Standards und entsprechende gesetzliche Bestimmungen vor, so z.B. Standards für die  Verschlüsselungs-  und  Decodertechnik.  Diese  decodiert,  in  den  notwendigen Set-Top-Boxen,   digitale   in   analoge   Signale   und   schaltet   den   Empfang   am Fernsehbildschirm    frei    (s.    Kap.    3,    S.    13).    Dies    ermöglichte    endlich    den zukunftsweisenden  Start  des  digitalen  Fernsehens  im  November  2002.  Die  lang vorherrschenden   Engpässe   bei   den   Übertragungskapazitäten   sind   durch   die innovative     Digitalisierung     überwunden.     Es     können     durch     die     zeit-     und personalsparende  digitale  Produktion,  kostengünstig  mehr  Programme  in  besserer Empfangs- bzw. Bildqualität gesendet werden.   Das   digitale,   terrestrische   Fernsehen   ermöglicht   seit   1.   November   2002   in Berlin/Potsdam sogar den mobilen Empfang im Auto, auf Laptops und Handys, eben überall  da  wo  Antennen  sind.  Zudem  werden  multimediale  Dienste,  z.B.  Internet, Video-on-Demand  (VOD),  Programmführer  (Electronic  Programm  Guide  =  EPG), Teleshopping  und  Telebanking  als  interaktive,  individualisierte    bzw.  thematische Formate angeboten (Heise News-Ticker Meldung vom 28.11.2002 in: www.heise.de/newsticker).  Der Dienst VOD ermöglicht heute z.B. in der Variante des sogenannten „Multiplexing“ ein zeitlich versetztes Filmangebot für den Zuschauer. In Zukunft  mit  „Real-VOD“,  soll  der  Rezipient  selbst  über  eine  beliebige  Anfangszeit bestimmen   können.   Zusammenfassend   ist   das   digitale   Fernsehen   durch   die 10
  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB
von Helmut Köhler
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrech...
Arbeitsgesetze
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtsh...
Strafgesetzbuch StGB
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit Umwandlungsgesetz, Wertpapiererw...
Zivilprozeßordnung. ZPO
 
   
 
     
|<< First     < Previous     Index     Next >     Last >>| 

Back to the topic site:
StudyPaper.com/Startseite/Computer/Internet

External Links to this site are permitted without prior consent.
   
  Home  |  deutsch  |  Set bookmark  |  Send a friend a link  |  Copyright ©  |  Impressum