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o.g. Gesetzen sprechen m.E. dafür und betonen zugleich die Deregulierungs- sowie
Liberalisierungstendenzen unter dem Druck des Globalisierungsprozesses und der
Bildung des Europäischen Binnenmarktes.
4. Fazit
Die Reichweite des Einsatzes digitaler Technologien in der Herstellung, Verbreitung
und Anwendung von multimedialen Angeboten bedingen die zukünftige Entwicklung
im Mediensystem der Bundesrepublik. Dabei ist entscheidend wie erfolgreich, bzw.
gewinnbringend im finanziellen als auch im ideellen Sinne, diese technischen
Chancen verwertet werden. In den Marktbereichen der Onlinedienste und beim
digitalen Fernsehen sind in der jüngsten Vergangenheit wirtschaftliche Erfolge
ausgeblieben, insbesondere weil die Akzeptanz der Rezipienten weit hinter den
Erwartungen blieb (Dreier 2002, S. 269). Auch waren die Medienmärkte noch zu wenig
erschlossen. Hier müssen medienwirtschaftliche und politische Strategien
entwickelt sowie erschließende Rahmenbedingungen geschaffen werden, um die
Medienvielfalt und gleichberechtigte Medienkompetenz in einer wettbewerbsfähige
Informationsgesellschaft zu sichern. Betrachtet man den Stand der Verbreitung
interaktiver TV-Angebote in Deutschland und den USA des Jahres 2000, so kann man
gravierende Unterschiede feststellen. Trotz aller Einschränkungen, ... , haben US-Amerikaner
heute eine größere Auswahl bei der Entscheidung, welche interaktiven TV-Dienste sie
abonnieren bzw. nutzen wollen. Dies bezieht sich sowohl auf die Wahl der Endgeräte (...) als
auch auf die technischen Verteilungswege (...) und betrifft damit auch inhaltliche Aspekte
(Beckert 2002, S. 21).
Es bleibt zu hoffen, dass die politische Diskussion zur multimediale Entwicklung in
der deutschen Medienpolitik offen und hinterfragend geführt wird, um den
gesellschaftlichen Wert im multimedialen Zeitalter zu maximieren.
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