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Medienpolitik

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Enstehungsprozess  von  kompatiblen  und  interaktiven  IuK-Anwendungen  schreitet durch Entkopplung von digitalen Inhalten und Techniken fort (Beckert 2002, S.71 f). 1.1 Kombination und Interaktivität digitaler Medieninhalte und -technik Wenn z.B. Bild- und Tonsignale mit Hilfe von binären Codes umgewandelt werden, spricht man von Digitalisierung der Signale. Dadurch wird die  Datenkompression, - übertragung und –speicherung derart vereinfacht, dass eine gewaltige Übertragungskapazität  (ca.  95%)  freigesetzt  wird.  So  können  im  Rundfunk  mehr Programme und zusätzlich Dienste angeboten werden (nach Wilke 1999, S. 751 f). Die ursprünglich nur für spezielle IuK-Technologien konzipierten digitalen Übertragungswege (Glasfaserkabel z.B. Integrated Services Digital Network = ISDN; digitaler Satellit z.B. Astra 1 E) sind heute für alle Kommunikationsformen zugleich nutzbar.  Revolutionär  für  die  klassische  Struktur  der  Massenkommunikation  ist  die neuartige Einrichtung von Rückkanälen für den Empfänger, dem nun auch die echte interaktive  Anwendung  im  Rundfunk  eröffnet  wird.  Der  Zuschauer  kann  digitale Zusatzinformationen durch parallele Ausstrahlung am Bildschirm abrufen. So können interaktive  TV-Dienste  (z.B.  Enhanced  TV)  oder  das  sehr  fortschrittliche  Video  on Demand    (interaktive    Dienstleistungen,    individuelle    Bildkommunikation,    aktive Benutzerorientierung) vertrieben werden (Beckert 2002, S. 73).   Wenn  von  digitaler  Revolution  gesprochen  wird,  gilt  oft  der  erste  Gedanke  dem Internet,  wo  sich  die  wohl  bedeutendste  Entwicklung  aufzeigt  (s.a.  1.2.1  und  4.1). Das  Internet  löst  alle  geographischen  Grenzen  auf  und  bildet  ein  weltweites  IuK- Netz. Das Internet bezwingt eben die Passivität des Rezipienten. Die Möglichkeit der Interaktivität  ist    eine  entscheidende  Größe,  wenn  es  um  die  Realisierung  digitaler Technik        insbesondere    im    Leitmedium    Fernsehen    geht.    Interaktivität    kann grundsätzlich ein verbessertes Angebot   für den Rezipienten anzeigen und scheint somit  für  die  Entwicklung  insbesondere  des  digitalen  Fernsehens  ein  zentrales Moment  zu  sein.  Jedoch  ist  die  Schaffung  des  digitalen  Knowhows  im  Rundfunk auch  ein  sehr  kostenintensiver  Faktor,  der  letztlich  durch  die  unsichere  Kalkulation von Nutzung und Akzeptanz der Empfänger zur eher bremsenden Bedingung wird. „Der durchaus beeindruckenden Entwicklung des Internets  stehen eher bescheidene Erfolge bei   der   Einführung   des   digitalen   und   interaktiven   Fernsehens,   also   der   technologischen Weiterentwicklung     des     Leitmediums     des     20.     Jahrhunderts,     entgegen.     So     scheuen 5
  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB
von Helmut Köhler
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrech...
Arbeitsgesetze
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtsh...
Strafgesetzbuch StGB
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit Umwandlungsgesetz, Wertpapiererw...
Zivilprozeßordnung. ZPO
 
   
 
     
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