| |
Radio Regenbogen
Bayern 5 Aktuell
Deutsche Welle
SWF 3
An dieser Stelle verweise ich zur aktuellen, medienpolitischen Diskussion, der die
Frage aufgreift, inwieweit Onlinepräsenz und angebote im öffentlich-rechtlichen
Rundfunkauftrag eingefasst sind (Rüter 2002 in: Media Perspektiven 3/2002, S.144 ff). In
Kapitel 3 werden die rechtlichen Rahmenbedingungen dazu näher erläutert.
Die digitale Technik wird insbesondere auch im Bereich der Presse
selbstverständlich eingesetzt. Die traditionellen Druckerzeugnisse, so z.B. die
Zeitungen werden heute auf elektronischem Weg publiziert und über die digitale
Drucktechnik hergestellt. Die Verlage heute sind fast ausnahmslos mit einer eigenen
Homepage im Internet oder in Onlinediensten präsent. Hier wird z.B. bei einer
Tageszeitung mindestens auf die gedruckte Version verwiesen und i.d.R. deren
Inhalte online zum Lesen am Bildschirm oder als Ausdruck verfügbar gemacht. Meist
werden zusätzliche Informationen und Servicefunktionen über Hyperlinks
angepriesen, die neben Texten auch graphische Darstellungen aller Art, Audio- und
Videoformate zugänglich machen. Zu dem mittlerweile üblichen interaktiven
Kommunikationsservice zählt das Senden von Leserbriefen via E-Mail und di e
Nutzung von Mailboxen, Diskussionsforen und Chatrooms.
1.3.2
Digitaler Hörfunk
Durch Digitalisierung ist der Empfang im Hörfunk in Quantität und Qualität wesentlich
erhöht bzw. verbessert worden. Das Digital Video Broadcasting (DVB) ist das im
deutschen
Rundfunk
erfolgreichste,
europäisch
standardisierte,
digitale
Übertragungsverfahren (über Satellit, Kabel und terrestrische Sender). In der
Hauptsache ist das DVB für digitales Fernsehen konzipiert, jedoch ist dessen
Plattform auch für die Verbreitung der digitalen Hörfunkprogramme zugänglich. Das
Digital Audio Broadcasting (DAB) ist die standardisierte Übertragungsmethode nur
für den digitalen Hörfunk, wobei derzeit nur terrestrisch gesendet wird. Das ebenfalls
vorhandene Konzept der Satelittenübertragung von DAB wurde bisher aus wirtschaftlichen
Gründen nicht realisiert (Freyer 2002 aus: www.alm.de/digi.htm).
Das Radio wird zum multimedialen Instrument. Mit DAB wird nicht nur die Tonqualität
verbessert und der Empfang selbst beim mobilen Autoradio nahezu störungsfrei,
insbesondere können zusätzliche Informationen in Text und Bild auf das
9
|  |
|
| |
|
|